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Metropol mit Sieg und Niederlage

Mit einem Sieg und einer Niederlage kommen die Jugendbundesligisten von einem Auswärtswochenende zurück. Die Metropol Girls konnten sich in Chemnitz durchsetzen, während sich die Metropol Baskets in Vechta deutlich geschlagen geben mussten.

28 Feb 2017 0 Kommentare

JBBL

Gehofft auf die Sensation hatten die Metropol Baskets Ruhr am zweiten Hauptrunden-Spieltag in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL), doch letztlich kehrte das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen aus Vechta mit leeren Händen nach Hause. Die Rasta Young Dragons, Kooperationsteam aus Quakenbrück und Vechta, gewannen 101:81 (62:35). Dennoch bleiben die Metropol Baskets Ruhr in der Hauptrundengruppe 1 auf einem Playoff-Platz. Allerdings zog Bayer Leverkusen, in stark ersatzgeschwächter Formation, mit einem knappen 70:68-Sieg in Oldenburg an Metropol vorbei auf Platz drei. Oldenburg ist am kommenden Sonntag, 5.3., 11 Uhr, nächster Gegner der Metropol Baskets Ruhr, dann wieder in der Vestischen Arena Recklinghausen.

Im beeindruckenden Rasta Dome, der nagelneuen Heimspielstätte des Erstligisten Rasta Vechta, hatten sich die Schützlinge von Philipp Stachula und Pit Lüschper einiges vorgenommen. Doch die starting five mit Lennard Kaprolat, Till Hornscheidt, Tidjane Sow, Noah Wierig und Nils Charfreitag geriet schnell mit 12:5 und 16:6 ins Hintertreffen. Dieser 10-Punkte-Rückstand hielt bis zum Ende des ersten Viertels, das mit 29:19 an die Gastgeber ging. Schon da wurde deutlich, dass die Offensivqualitäten der Niedersachsen von der Ruhrgebiets-Auswahl nicht entscheidend eingeschränkt werden konnten. Bis zum 38:29 blieb Metropol in Schlagdistanz, um dann aber doch immer höher in Rückstand zu geraten. So führte Vechta/Quakenbrück zur Halbzeit bereits mit 62:35, der Metropol-Glaube an eine Überraschung in Vechta war fast schon gebrochen. Das Top-Trio der Rasta Young Dragons (Leon Fertig/ Luc van Slooten/ Radil Caisin) hatte den Metropol Baskets Ruhr da bereits 52 der 62 Punkte eingeschenkt. Am Spielende waren es 87 von 101 Punkten, Topscorer war einmal mehr Luc van Slooten mit 36 Punkten.

27 Punkte Rückstand zum Start der zweiten Halbzeit waren eine schwere Hypothek. Dennoch versuchten die Schützlinge vom Trainerduo Stachula/Lüschper dagegen zu halten. So ging das dritte Viertel mit 19:15 an die Metropol Baskets Ruhr, die Rasta Young Dragons führten nach 30 Minuten 77:54. Und die Metropol Baskets knabberten sich weiter Punkt für Punkt heran, beim 80:61 in der 33. Minute lag der Rückstand erstmals wieder unter 20 Punkten.  Beim Spielstand von 86:74 keimte kurz vor Ende gar so etwas wie neue Hoffnung bei den mitgereisten Metropol-Fans auf. Doch Vechta/Quakenbrück, in der laufenden Saison noch ungeschlagen, gab sich letztlich keine Blöße und kam zum 12. Sieg im 12. Spiel der laufenden JBBL-Saison.

Das Metropol-Ziel muss ein Heimsieg am kommenden Wochenende gegen die Baskets-Akademie Weser-Ems aus Oldenburg am kommenden Sonntag sein. Gegen Oldenburg und Münster muss die Ruhrgebiets-Auswahl seinen Playoff-Platz verteidigen. Auf die zweite Halbzeit in Vechta, die Metropol sogar 46:39 gewann, kann das Trainerduo Stachula/Lüschper aufbauen.      

Metropol Baskets Ruhr: Luca Michels, Patrick Liebert (6), Tidjane Sow (7), Andreas Altekruse (6), Robin Danes, Till Hornscheidt (30/2), Lennard Kaprolat (7/1), Jonas Thiehoff, Malte Thimm (9/2), Noah Wierig (3/1), Nils Charfreitag (2), Jan Philipp Wüllrich (11).

 

WNBL

ChemCats Chemnitz - Metropol Girls 54:71
(9:15, 6:25, 15:11, 24:20)

Erfolgreich kamen die Metropol Girls um Lena Schulz (Foto) vom langen Auswärtstrip aus Chemnitz zurück und die gewissenhafte Vorbereitung inklusive Anreise am Vortag hatte sich ausgezahlt. DSC 0141
Mit einem deutlichen 71:54 konnte man bei den ChemCats gewinnen. Grundlage dafür war eine bärenstarke erste Halbzeit, welche die Metropol Girls mit 40:15 für sich entscheiden konnten. Somit bleiben die Metropol Girls in der WNBL auswärts weiterhin ungeschlagen.
Die Spielgemeinschaft aus Bochum, Oberhausen und Recklinghausen tat sich in der Anfangsphase zunächst schwer. Die Gastgeberinnen, die verletzungsbedingt allerdings auf Nationalspielerin Elea Gaba verzichten mussten, fanden besser ins Spiel und die Metropol Girls brauchten etwas Zeit, um sich auf die Chemnitzer Aggressivität einzustellen. Dementsprechend stand es nach sechs Minuten 5:2 für Chemnitz. Eine Auszeit und Anpassungen im Metropol-Spiel brachten dann deutliche Verbesserungen.
Die Verteidigung des Ruhrgebietsteams war nun sehr dominant und setzte die ChemCats mit erheblicher Intensität unter Druck. So ließ man zur Pause nur noch zehn Punkte der Gastgeberinnen zu.
Die deutliche Verbesserungen im Spiel der Metropol Girls machten sich auch im eigenen Scoring bemerkbar. Die Offensive agierte nun viel effektiver und die Chancen wurden konsequent genutzt.
Mit einem 15-0-Lauf bis zum 30:10 in der 17. Minute wurden die Weichen schon früh auf Sieg gestellt und der Vorsprung war erstmals auf zwanzig Punkte angewachsen. Besonders Topscorerin Amelie Körner war in dieser Phase mit acht Punkten in Folge kaum zu stoppen.
Die Metropol Girls blieben weiter am Drücker und spielten sich bis zur Pause eine 25-Punkte-Führung heraus, womit eine Vorentscheidung letztlich bereits gefallen war.
In der Halbzeitbesprechung wurde dann insbesondere das Ziel thematisiert, die Konzentration weiter aufrechtzuerhalten und weiterhin konsequent zu versuchen, das eigene Spielkonzept durchzusetzen.
Dies gelang zunächst auch ordentlich, die stark spielende Emma Morbachs erzielte mit einem Dreipunktespiel nach Foul in der 23. Minute das 45:19 und mit 26 Punkten Vorsprung war die höchste Führung im Spiel erreicht.
Danach verloren die Metropol Girls dann aber doch den erforderlichen Fokus und ließen die tapfer kämpfenden ChemCats wieder etwas besser ins Spiel kommen. Besonders in Verteidigung agierte man zu nachlässig und die Gastgeberinnen konnten leichter zu eigenen Punkten kommen.
In der 28. Minuten war der Vorsprung auf 17 Punkte reduziert und die ChemCats schienen im Aufwind. Bis zum Ende des dritten Viertels konnten die Metropol Girls aber noch einmal anziehen und lagen weiter verdient deutlich mit 21 Punkten (51:30) in Führung.
Das Schlussviertel verlief dann weitestgehend ausgeglichen und war von beiden Seiten eher durch die Offensive geprägt.
Nun zwar nicht durchgehend überzeugend konnte die Metropol Girls den letzten Ansturm der ChemCats aber abwehren. Fünf Minuten vor dem Ende war die Führung bei 19 Punkten Vorsprung (58:39) weiter stabil.
Hoch anzurechnen war den Gastgeberinnen, dass sie nie aufgaben und die Metropol Girls jederzeit forderten. So kassierten das Ruhrbietsteam nach Auffassung von Trainer Björn Grönheit im Schlussviertel mit 24 Punkten deutlich zu viele Körbe, was die ChemCats unnötigerweise noch einmal herankommen ließ.
Letztlich blieben die Metropol Girls aber auch in den schwierigen Phasen des Spiels cool und konnten mit guten Lösungen und konsequentem Rebounding in der Offensive die ChemCats immer auf sicherer Distanz halten.
Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter der Metropol Girls, die insbesondere in der ersten Halbzeit wirklich beeindruckend auftraten. Mit dieser Teamleistung, bei der jeder Metropol-Spielerin etwas zum Sieg beitragen konnte, haben sich die Metropol Girls in der WNBL-Gruppe Nord eine wirklich gute Position erarbeitet und können sich nun in Ruhe auf die nächste schwere Aufgabe gegen den TuS Lichterfelde vorbereiten.
Dieses Spiel wird dann am 12. März um 15:00 Uhr in der Willy-Jürissen-Halle in Oberhausen stattfinden.

Metropol Girls:
Marla Krizanovic (3), Emma Morsbach (13), Hannah Olschar (3), Lilly Kaprolat (10), Lena Schulz (4), Amelie Kröner (18), Julia Martin (3), Mariele Werner, Lea Gauger (6), Lilit Stahlhut (2), Lena Hochhaus, Kim Franze (9)