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Metropol liefert Spitzenreiter großen Fight

DIe Rasta Dragons waren bei den Metropol Baskets zu Gast. Nach einem langen Kampf mussten sich die Ruhrgebietler dem Spitzenreiter mit 66:73 (30:24) geschlagen geben.

21 Mär 2017 0 Kommentare

Nur wenige Sekunden fehlten den Metropol Baskets Ruhr am Sonntag zur großen Überraschung und dem vorzeitigen Einzug ins Playoff-Achtelfinale der Jugend- Basketball-Bundesliga (JBBL). Bis kurz vor Ende führte das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen gegen Spitzenreiter Young Rasta Dragons Vechta/Quakenbrück, um am Ende dann doch mit 66:73 (30:24) zu verlieren. Da aber die Rivalen um den letzten Playoff-Platz, Oldenburg und Münster, ihre jeweiligen Spiele in Leverkusen und Düsseldorf ebenfalls verloren, stehen die Metropol Baskets Ruhr auch vor dem letzten Spieltag auf dem 4. Platz der Hauptrundengruppe 1, der die Achtelfinal-Teilnahme bedeuten würde. Am kommenden Sonntag kann das Team von Philipp Stachula und Pit Lüschper mit einem Sieg in Oldenburg den Einzug unter die besten 16 JBBL-Teams Deutschlands perfekt machen. Bei einer Niederlage wird der Taschenrechner über den Playoff-Einzug entscheiden müssen, denn wenn Münster sein Heimspiel gegen Leverkusen gewänne, käme es zu einem Dreiervergleich.

Um das zu verhindern, wollten die Metropol Baskets Ruhr ihr Playoff-Ticket vor eigenem Publikum schon am vorletzten Spieltag sichern. Angst vor großen Namen hatte niemand, auch die 81:101-Niederlage aus dem Hinspiel in Vechta war Geschichte. Beherzt spielte Metropol auf, nach ausgeglichenem Beginn übernahm der Gastgeber gegen den hohen Favoriten das Regiment. 3:4 und 5:6 sollten für lange Zeit die einzigen Metropol-Rückstände gewesen sein. 16:10 führte das Stachula-Team, mit 17:12 ging es in die erste Viertelpause. Die von den Coaches vorzüglich einstellte Ruhrgebiets-Auswahl lag das gesamte zweite Viertel vorne, beim 28:19 war die höchste Führung herausgeworfen. Defensiv stand das Team deutlich besser als vor drei Wochen in Vechta, beim 30:24 ging es in die Halbzeitpause. Da hatten die Metropols schon eine erste Schrecksekunde überstehen müssen: Aufbauspieler Lennard Kaprolat aus Recklinghausen war auf seine rechte Hand gestürzt, konnte später nur unter Schmerzen weiterspielen und seinem Team nach der Pause acht Minuten helfen.

Nach der Pause entwickelte sich ein dramatisches U16-Spiel, lange verteidigte Metropol seine Führung gegen das Team um Quakenbrücks Jugendnationalspieler Luc van Slooten. Beim 45:45 gelang den Gästen der erste Ausgleich, doch vor dem letzten Viertel lag Metropol wieder 53:48 vorne. Es folgte eine Nervenschlacht im letzten Viertel. Die Rasta Dragons gingen erstmals seit langen in Führung, doch Metropol hielt dagegen. Als den Metropol Baskets der 66:66-Ausgleich gelang, tobte die Halle in Essen-Rüttenscheid. Weniger als eine Minute war zu spielen, in der dann aber doch der Spitzenreiter die Nase vorn hatte. Der 0:7-Run der Gäste in der Schlussminute war die längste Punkteserie einer der beiden Kontrahenten und das 66:73 die höchste Gäste-Führung.image1

Das weiterhin stark ersatzgeschwächte Metropol-Kollektiv hatte dem Favoriten, der wieder einmal fast ausschließlich von seinem Trio Luc van Slooten (24), Radii Caisin (24) und Leon Fertig (10) lebte (58 von 73 Punkte erzielt), die Stirn gezeigt. Mit dieser Einstellung und Leistung braucht dem Team von Headcoach Philipp Stachula und Co Pit Lüschper nicht bange sein vor dem schweren Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Oldenburg. Aus eigener Kraft kann der JBBL-Bronzemedaillengewinner von 2016, können die Metropol Baskets Ruhr wieder in die Playoffs einziehen. Dort wartet voraussichtlich TuS Lichterfeld aus Berlin. Sonntag fällt die Entscheidung in Oldenburg (gegen Metropol) und in Münster (gegen Leverkusen). Vechta/Quakenbrück spielt gegen Düsseldorf die Poleposition für die Playoffs aus.

Metropol: Luca Michels, Patrick Liebert (7/1, 8 Assists), Tidjane Sow (3), Andreas Altekruse (9/2), Robin Danes (3), Till Hornscheidt (25/5), Lennard Kaprolat (4), Malte Thimm (11/1, 8 Reb.), Noah Wierig (2, 7 Reb.), Wesley Knaup, Fynn Dallinga, Jan Philipp Wüllrich (2).     

 

Foto: Patrick Liebert aus Essen-Werden stand als einziger Metropol-Akteur mehr als 30 Minuten auf dem Feld und glänzte mit acht Korbvorlagen, Bestwert des Spieltages. Foto: Dietmar Wüllrich