Du bist hier:--Acht-Punkte-Führung reicht nicht zum Overtime-Sieg

Acht-Punkte-Führung reicht nicht zum Overtime-Sieg

Es ist  schon fast zum Verzweifeln: Wie schon gegen Düsseldorf zeigten die Regionalliga-Korbjäger von Citybasket auch gegen die starken Elephants aus Grevenbroich über weite Strecken eine exzellente Leistung – und konnten erneut nicht den ersten Heimsieg bejubeln. In der Verlängerung unterlagen sie mit 90:98 (16:19, 21:24, 25:13, 15:21, 13:21)

„Anscheinend haben wir ein mentales Problem“, analysierte Citybasket-Coach Johannes Hülsmann die knappe und sehr unglückliche Niederlage. „Wir erspielen uns eine gute Führung und lassen dann den Gegner durch eigene Fehler und schlechte Entscheidungen wieder herankommen.“

Besonders offenbarte sich dies in der Verlängerung: Beim Stand von 77:77 nach regulärer Spielzeit kamen die Gastgeber optimal aus den Startlöchern, schenkten den konsternierten Elephants in Person von Kapitän Kiki Bruns gleichmal zwei umjubelte „Dreier“ ein. Kurze Zeit später zog Chris Longoria erfolgreich zum Korb und wurde dabei gefoult. Er verwandelte auch seinen Freiwurf zur 86:78-Führung (42.), was die Citybasket-Fans mit großer Zuversicht auf den heiß ersehnten ersten Heimsieg erfüllte.

Doch Grevenbroich kam zurück, verkürzte durch zwei Korbleger von Bastian Becker – und dann übernahmen die Routiniers: Topscorer Mario Boksic und Vitautas Nedzinskas brachten ihre Farben zuerst heran und dann in Führung, während den Recklinghäusern offensiv nichts mehr so recht gelingen wollte. Lediglich zwei Freiwurftreffer von Longoria hielten das Ergebnis zwischenzeitlich weiter offen, doch die Stop-the-Clock-Fouls mit auslaufender Spielzeit zeitigten nicht den gewünschten Erfolg. Die Elephants verwandelten ihre Freiwürfe und brachten den Sieg nach Hause.

‚“Wir hätten das Spiel vielleicht auch ohne unseren Durchhänger im dritten Viertel schon in der regulären Zeit beenden können“, lautete die Einschätzung von Gästecoach Simon Bennett, der allerdings einräumte, dass beide Mannschaften sich absolut gleichwertig präsentiert hätten. „Und Basketball ist nun mal ein Spiel der Läufe.“

In der Tat war es gerade das dritte Viertel, in dem die Hülsmann-Fünf ihre zuvor leicht überlegen auftretenden Kontrahenten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließ und über ein 25:13-Zwischenresultat eine Sechs-Punkte-Führung an sich brachte. Doch als diese im Schlussabschnitt recht schnell wieder hergeschenkt worden war, kam es dann zur Verlängerung – mit dem unerfreulichen Ausgang für die Citybasket-Akteure, die nun ein ausgeglichenes Konto von vier Siegen und vier Niederlagen aufweisen und gemeinsam mit den Fans weiter auf den ersten Heimsieg warten.  Nächste Gelegenheit ist der 24. November, wenn es gegen die BG Hagen geht.

Citybasket: Longoria 28/4, Gilberti, Barga 8/2, 9 Ass., V. Bredeck, Bruns 13/3, Turner 14, 9 Reb., Charfreitag, Letailleur 10, Spettmann 9, J. Bredeck, von Guionneau, Kaprolat

Zum Scouting der Begegnung geht es hier:

Fotos: 1 Chris Longoria, 2 Juan Manuel Barga, 3 Valentin Bredeck, 4 Christoph Bruns, 5 Jonas Bredeck

2018-11-11T12:26:59+00:00November 11th, 2018|Kategorien: 1. Herren|

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