Sie haben sich achtbar aus  der Affäre gezogen: Trotz der am Ende deutlichen 76:97 (35:45)-Niederlage beim Spitzenreiter ART Giants Düsseldorf attestierte Citybasket-Coach Johannes Hülsmann seiner Mannschaft eine über weite Strecken gute Leistung.

„Man merkte schon, dass Düsseldorf sehr fokussiert war und die Absicht hatte, uns aus der Halle zu schießen“, so Hülsmann, der aber ein starkes erstes Viertel seiner Mannschaft miterlebte. Da die Landeshauptstädter nicht so gut trafen und die Beine der Gäste noch frisch waren, behauptete Citybasket am Ende des ersten Abschnitts eine 23:19-Führung.

Diese sollte jedoch nicht von Dauer sein, denn bereits im zweiten Abschnitt zeigte sich, dass es dem Acht-Mann-Kader aus Recklinghausen nicht über die volle Distanz gelingen würde, das hochkarätige ART-Ensemble defensiv in Schach zu halten. Valentin Bredeck und Lennard Kaprolat kümmerten sich um den gegnerischen Aufbauspieler De’Shaun Cooper, doch auch ihre Mitstreiter hatten gegen den auf allen Positionen exzellent besetzten Titelfavoriten Schwerstarbeit zu verrichten.

Bis zu Pause hatte sich Düsseldorf auf zehn Zähler abgesetzt, und schickte sich an, diesen Vorsprung im dritten Viertel weiter auszubauen. Zwar scorten mit Chris Longoria, Jan Letailleur (Foto), Christoph Bruns und Philipp Spettmann vier Recklinghäuser zweistellig, konnten jedoch damit nicht verhindern, dass der Rückstand die 20-Punkte-Marke überschritt. Der letzte Abschnitt verlief dann wieder ausgeglichen: Citybasket brach nicht ein, konnte aber auch nicht mehr entscheidend verkürzen.

An der Platzierung hat sich durch die Niederlage zunächst nichts geändert. Die Festspielstädter bleiben auf dem siebten Rang; allerdings punktgleich mit dem SV Hagen-Haspe und den AOK Ballers Ibbenbüren, die sich überraschende dem Deutzer SV geschlagen geben mussten. Und eben diese Deutzer sind am kommenden Samstag anlässlich des Team-Confides-Spieltages zu Gast in der Vestischen Arena, so dass die Gastgeber auch hier wieder voll gefordert sein werden.

Citybasket: Citybasekt: Longoria 20/3, V. Bredeck 1, Bruns 12/2, 5 Ass., Turner 3, Letailleur 17/1, 10 Reb., Spettmann 10, Von Guionneau 8, Kaprolat 5/1

Zum Scouting der Begegnung geht es hier: