Die beste Saisonleistung ihres Teams sah Citybasket-Trainerin Janina Pils beim Aufeinandertreffen mit dem Regionalligazweiten TSVE Bielefeld. Am Ende stand ein hart erkämpfter 66:59 (21:18, 8:3, 23:22, 14:16) – Erfolg.

„Wir haben uns konzentriert an den Gameplan gehalten“, freute sich Pils über die gute Kommunikation und das harmonische Zusammenspiel in Angriff und Verteidigung. „Der Wille zu gewinnen war jederzeit spürbar.“  Wichtige Bausteine zum Sieg waren darüber hinaus auch die gute Freiwurfquote und die Tatsache, dass Sophia Müller und Ricarda Schott mit vereinten Kräften den Ausfall der bereits in die Staaten zurückgereisten Cynita Webb erfolgreich auffangen konnten.

Nicht zuletzt aufgrund des diesmal vielfältigen Angebots an Aufbauspielerinnen konnte die Heimfünf wie gewünscht das Spiel schnell machen und über das gesamte Feld verteidigen. „Wir haben alles geswitcht und im Innenspiel sehr gut dagegengehalten und verlässliche Hilfe gehabt“, fasst die Trainerin das Geschehen am defensiven Ende des Feldes zusammen.

Von Beginn an lagen die Recklinghäuserinnen leicht in Front und gaben die Führung auch bis zum Ende nicht her – lediglich das Schlussviertel wurde knapp verloren, so dass man trotz des engen Verlaufs von einem Start-Ziel-Sieg sprechen kann. In der Tabelle hatte der hervorragende Auftritt allerdings nicht die erhoffte positive Auswirkung. Da Hagen den Herner TC schlug und auch Opladen II siegte, rangiert Citybasket weiterhin auf Platz fünf, punktgleich mit Opladen.

Citybasket: Kehrenberg, R. Spießbach 7, Schott 4, Martin 5/1, J. Bielefeld 11/2, Müller 7, L. Spießbach 2, Asuamah-Kofoh 14/1, Kröner 15

Fotos Volker Martin: 1 Sophia Müller, 2 Amelie Kröner, 3 Julia Martin, 4 Ronja Spießbach, 5 Ricarda Schott