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Mit einer fulminanten Vorstellung sind Martin Stefanov (Foto) und die Zweitregionalliga-Herren von Citybasket ins Achtelfinale des WBV-Pokals eingezogen. Gegen den Erstregionalligisten SV Haspe gab es einen unerwartet deutlichen 83:58 (46:23)- Erfolg zu feiern.

Vom Sprungball an gaben die hochmotivierten Hausherren den Ton an, während dem klassenhöheren Gast noch das Ligaspiel vom Vortag in den Knochen zu stecken schien. So sah sich Haspes Coach Demetrius Ward bereits nach fünf Minuten zu ersten Auszeit genötigt, nachdem Citybasket durch einen Distanzwurf von Leevi Erkkilä auf 16:4 davongezogen war. Viel brachte die Besprechung allerdings nicht. Die Heimfünf drückte weiter aufs Gaspedal und stellte nach fünf Zählern von Routinier Kiki Bruns und einem Tip-In von Lavon Hightower mit der Sirene den Zwölf-Punkte-Abstand zur Viertelpause wieder her.

Im Verlauf des zweiten Durchgangs setzte sich Citybasket auf der Basis einer starken Verteidigung sogar noch weiter ab, woran alle Akteure ihren Anteil hatten. Besonders auffällig war allerdings an diesem Tag der Auftritt von Martin Stefanov, der sowohl beim Zug zum Korb als auch aus der Distanz überzeugte und dazu noch stark verteidigte. Lennard Kaprolat schraubte den Vorsprung seiner Farben erstmals auf über 20 Punkte (18.) und zur Pause schien die Partie beim Stand von 46:23  bereits vorentschieden.

Doch ganz so sang- und klanglos wollte sich der Erstregionalligist nicht aus dem Pokalwettbewerb verabschieden – und startete im dritten Viertel eine Aufholjagd. Vier Dreier gelangen den Gästen in diesem Abschnitt und auch auf dem Weg zum Korb ließen sie sich nur noch schwer aufhalten. Punkt für Punkt schmolz der schöne Vorsprung – und am Ende eines 0:13-Laufes verkürzte Luis Uhlenbrock auf 49:52 aus Sicht der Hagener. Erst der stark aufspielende Bruns sorgte mit seinem Dreier kurz vor der Viertelpause für kollektives Aufatmen in den eigenen Reihen.

Citybasket fand wieder in seinen Rhythmus zurück, während Haspe mit der Energieleistung des dritten Viertels offenbar alle Reserven aufgebraucht hatte. Die Hausherren starteten mit 10:0 in den Schlussabschnitt und blieben von diesem Moment an wieder Herr der Lage. Am Ende konnten sie gemeinsam mit den Fans den Einzug ins Pokal-Achtelfinale feiern und Selbstvertrauen für die schweren Liga-Aufgaben in Herford und zuhause gegen Dorsten sammeln.

Citybasket: Petronic 2, Hightower 15, Gröne 5/1, Bruns 14/3, Stefanov 20/2, Schröder 2, Behr 5/1, Erkkilä 3/1, Pflüger 4, Kaprolat 10

Foto: Dirk Unverferth

 

Nächstes Spiel:  BBG Herford II – Citybasket;  Samstag, 16:00 Uhr, Ravensberger Gymnasium

Citybasket Spielplan