Das erwartete Duell auf Augenhöhe fand nicht statt. Mit 49:82 (43:21) unterlagen Seraphina Asuamah-Kofoh und die Regionalliga-Damen von Citybasket der Zweitvertretung der Bochum Astrostars deutlich – und kassierten die vierte Niederlage in Serie.
Von Beginn an liefen die Gäste in Bochum der Musik hinterher, leisteten sich Ballverluste und schlechte Abschlüsse, die die Astrostars häufig zu Schnellangriffen nutzen konnten. So fand man sich zur ersten Viertelpause bereits mit zehn Zählern im Hintertreffen wieder.
Im zweiten Abschnitt lautete der Plan, den Rückstand schrittweise abzuschmelzen, doch auch das konnte nicht umgesetzt werden. Die Astrostars blieben weiter am Drücker, verteidigten gut und hielten Citybasket auf Distanz. Hinzu kam, dass Greta Laerbusch, die in ihrem ersten Einsatz nach der Verletzungspause gut gestartet war, einen Schlag gegen das Knie bekam und von da an nicht mehr mitwirken konnte.
Mit 22 Punkten Rückstand zur Pause entschied man sich, angesichts des kaum mehr aufholbaren Rückstandes etwas stärker in die Rotation zu gehen und auch den Youngstern im Team zusätzliche Spielpraxis zu verschaffen. Immerhin konnte das letzte Viertel noch ausgeglichen gestaltet werden.
Nun hofft Citybasket, nach der Weihnachtspause wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen zu können und nach einigen gemeinsamen Trainingseinheiten den Rhythmus wiederzufinden und weitere Siege einzufahren. Immerhin ist die Mannschaft – angetreten mit dem Saisonziel Klassenerhalt – mit derzeit ausgeglichenem Punktekonto und deutlichem Abstand zu den Abstiegsrängen nach der Hinrunde voll auf Kurs.
Citybasket-Damen: Asuamah-Kofoh 21/2, Marquardt 1, Reinike 5/1, Kaprolat 5/1, Butzert, Schneeweis 5, Batur, Junger 7/2, Laerbusch 2
Foto: Harald Hawranke
Nächstes Spiel: BC Langendreer – Citybasket (Samstag, 10. Januar, 17:00 Uhr, Schulzentrum Langendreer)

