Doppelauftritt zum Jahresauftakt: Am ersten Spielwochenende nach der Winterpause sind Martin Stefanov (Foto) und die Zweitregionalliga-Herren von Citybasket sowohl in der Meisterschaft als auch im WBV-Pokal gefordert – und zwar jeweils zuhause. Am Samstag geht es um 19:30 Uhr in der Liga gegen die Zweitvertretung der BBA Hagen; am Sonntag stellt sich um 17:o0 Erstregionalligist BG Olpe / Siegen zum Achtelfinale des WBV-Pokals vor. Beide Partien finden wie gewohnt in der Vestischen Arena statt.
Coach Cedric Hüsken war mit den ersten Trainingseinheiten und dem Testspiel in Wuppertal durchaus zufrieden: „Die Mannschaft hat das Spiel gegen Gerthe gut und reflektiert verarbeitet und ist voll motiviert für die nächsten Spiele.“ Allerdings hatte Citybasket unter der Woche mit Lavon Hightower, Marius Behr und Felix Gröne drei Krankheitsausfälle zu verzeichnen. Ob diese drei am Wochenende zum Einsatz komme können, ist fraglich.
Da jedoch der restliche Kader einsatzbereit ist, gehen die Recklinghäuser am Samstag im Ligaspiel als Favorit ins Rennen. Bereits das Hinspiel vor wenigen Wochen konnten sie deutlich zu ihren Gunsten entscheiden, wobei ihnen allerdings der Hagener Allrounder Marcus Ligons Probleme bereitete. „Malte Schröder und Robin Pflüger werden sich verstärkt um ihn kümmern“, stellt Hüsken in Aussicht, „das hat in Hagen in der zweiten Halbzeit schon gut geklappt.“ Ansonsten vertraut Citybasket auf seinen tiefen Kader, um am Ende hoffentlich erneut das bessere Ende für sich zu haben.
Anders als beim Ligaspiel kommt im Pokal-Achtelfinale der Gegner als Favorit: Erstregionalligist BG Olpe / Siegen sammelte bereits sieben Siege in seiner Spielklasse und gewann in der Vorwoche deutlich bei der Zweitvertretung des UBC Münster. Laut Hüskens Einschätzung verfügt die BG mit Jeremiah Sparks über den stärksten US-Amerikaner der Liga – und hat darüber hinaus mit Jacob Mampuya und Dion Braimoh weitere starke Scorer aufzubieten.
Da bedarf es schon einer Energieleistung von Team und Trainer um den Viertelfinaleinzug zu realisieren. Allerdings ist konnte man mit Werne und Haspe bereits zwei Erstregionalligisten ausschalten – und daher gilt auch hier die Marschroute: „Wir wollen eine Runde weiterkommen!“

