Das Wichtigste zuerst: Die Regionalliga-Damen von Citybasket haben den vorzeitigen Klassenerhalt geschafft! Zwar unterlagen Lucie Keune (Foto) und ihre Mitspielerinnen mit 66:80 (26:40), sind jedoch aufgrund der Neusser Niederlage in Frankenberg haben die Recklinghäuserinnen drei Spieltage vor Saisonende vier Siege Vorsprung auf die Abstiegsplätze.
Nach dem erfolgreichen Heimauftritt gegen die Bergischen Löwen wollte Citybasket gern mit einem Auswärtssieg beim Tabellennachbarn Bielefeld nachlegen – und die Chancen standen nicht schlecht. Zwar mussten die Gäste auf Lilly Kaprolat und ihre WNBL-Spielerinnen verzichten, doch der TSVE brachte gerade einmal sechs Aktive an den Start.
Diese gingen allerdings hellwach in die Begegnung, während bei den Recklinghäuserinnen zunächst gar nichts zusammenlief. Ihr Vorhaben, das Spiel gegen den Bielefelder Rumpfkader von Beginn an schnell zu machen, scheiterte. Und auch die Trefferquote ließ mehr als zu wünschen übrig. Im Ergebnis sah man sich nach dem ersten Durchgang mit 7:22 im Rückstand.
„Danach war das Spiel ausgeglichen“, berichtet Interimscoach Tobias Beck, „aber herangekommen sind wir trotzdem nicht mehr.“ Nur Lucie Keune und Seraphina Asuamah-Kofoh punkteten zweistellig, und in der Verteidigung ließ man den Gastgeberinnen viel zu viele zweite Chancen – die diese auch häufig nutzten und die mit ausschlaggebend für die Niederlage waren..
So musste Citybasket mit einer Niederlage im Gepäck die lange Heimreise antreten – doch in der Summer überwog die Freude über das erreichte Saisonziel und den vorzeitigen Verbleib in der Regionalliga.
Citybasket-Damen: Asuamah-Kofoh 16/2, Keune 27/5, Marquardt 4, Butzert, Schneeweis 6, Wiesmann 3, Batur 3, Junger 3/1, Laerbusch 4/1
Foto: Harald Hawranke
Nächstes Spiel: Citybasket – DTV Köln (Samstag, 18:30 Uhr, Vestische Arena)

