Der Saisonauftakt misslang gründlich. Beim 38:71 (19:37) gegen die Zweitvertretung der Bochum Astrostars ließen es Lilly Kaprolat (Foto) und die Regionalliga-Damen von Citybasket an Fitness und Frische vermissen.
Von Beginn an liefen die Gastgeberinnen trotz kompletter Zwölfer-Besetzung einem Rückstand hinterher, der sich im Laufe des zweiten Viertels noch vergrößerte. Beim Halbzeitstand von 19:37 war schon eine Vorentscheidung gefallen. „Wir hatten Probleme, das Tempo von Bochum mitzugehen und haben auch nicht gut getroffen“, stellt Dhnesch Kubendrarajah, der gemeinsam mit Dragan Ciric das Coaching übernommen hatte. „Man hat gemerkt, dass die gegnerischen Spielerinnen deutlich mehr trainieren.“
Auch nach dem Seitenwechsel bekamen die Gastgeberinnen die Partie nicht auf ihre Seite. Im Gegenteil: Der Abstand vergrößerte sich bis zur Schlusssirene noch weiter, so dass man schon fast von einem Klassenunterschied an diesem Tag sprechen konnte.
Nach dieser unerwartet deutlichen Auftaktniederlage wollen sich die Citybasket-Damen in den nächsten Wochen stabilisieren, um am Ende der Saison mit dem neuformierten Team den Klassenerhalt zu realisieren. „Es kommt vor allem darauf an, unsere direkten Konkurrenten zu schlagen“, so Kubendrarajah, und das werden vor allem Langendreer und Gerthe sein.“
Citybasket: Schlegel 2, Gils 6, Marquardt 1, Reinike 4, Kaprolat 6/2, Butzert, Fedina 4, Kluss, Batur 1, Köller 2, Hülsmann 8/2. Laerbusch 4
Foto: Harald Hawranke

