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Satzung 2017-07-25T20:56:04+00:00

Satzung Citybasket Recklinghausen e.V.

Inhalt der Satzung:
§ 1 Name, Sitz und Eintragung
§ 2 Zweck des Vereins
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 6 Beiträge
§ 7 Geschäftsjahr
§ 8 Organe des Vereins
§ 9 Mitgliederversammlung
§ 10 Vorstand
§ 11 Jugend des Vereins
§ 12 Trainerversammlung
§ 13 Kassenprüfung
§ 14 Ordnungsgewalt des Vereins
§ 15 Haftung des Vereins
§ 16 Datenschutz im Verein
§ 17 Auflösung des Vereins
§ 18 Gültigkeit dieser Satzung
§ 1 Name, Sitz und Eintragung
1.
Der am 10. September 1994 in Recklinghausen unter dem Vereinsnamen „Citybasket
Recklinghausen“ gegründete Verein, geändert zum 31.05.1999 in „Old Daddy Basket
Recklinghausen“, führt seit dem 01.06.2003 den Namen „CITYBASKET
RECKLINGHAUSEN“.
2.
Der Sitz des Vereins ist Recklinghausen.
3.
Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Nr. 1850 eingetragen
und führt den Zusatz „e. V.“.
4.
Der Verein ist Mitglied im Landesfachverband Basketball (Westdeutscher Basketball
Verband) und erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen dieses
Verbandes als verbindlich an. Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen,
kann der Vorstand den Eintritt und Austritt aus diesem und anderen Fachverbänden
beschließen.
§ 2 Zweck des Vereins
1.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die

Förderung des Sports sowie der Jugendarbeit. Der Satzungszweck wird insbesondere
verwirklicht durch:
· Einüben von basketballerischen Spieltechniken in Jugend- und Erwachsenengruppen;
· Bildung von Wettkampf- und Freizeitmannschaften im Jugend- und
Erwachsenenbereich;
· Teilnahme am organisierten Spielbetrieb des Deutschen Basketballbundes und seiner
Untergliederungen;
· Sportliche Vergleiche mit ausländischen Vereinen und Mannschaften.
2.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins.
4.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5.
Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.
6.
Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes
eines Anteils am Vereinsvermögen.
§ 3 Mitgliedschaft
1.
Der Verein hat
· erwachsene (aktive und passive) Mitglieder mit aktivem und passivem Wahlrecht;
· jugendliche (aktive) Mitglieder mit aktivem und passivem Stimm- und Wahlrecht
innerhalb der Jugendvertretung des Vereins (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr);
· Ehrenmitglieder.
2.
Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der
bestehenden Ordnungen nutzen können und/oder am Spielbetrieb teilnehmen können. Für
passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen durch
Geld oder Sachbeiträge im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins
nicht.

3.
a) Kinder bis zum 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne der
Regelungen des BGB gelten, können ihre Mitgliederrechte nicht persönlich ausüben. Diese
werden durch ihre gesetzlichen Vertreter wahrgenommen.
b) Kinder und Jugendliche zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr üben ihre Mitgliederrechte im
Verein persönlich aus. Ihre gesetzlichen Vertreter sind dagegen von der Wahrnehmung
ausgeschlossen.
c) Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind jedoch vom Stimmrecht in der
Mitgliederversammlung. ausgeschlossen. Das Stimmrecht kann jedoch in der
Jugendversammlung im vollen Umfang ausgeübt werden.
§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
1.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
2.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an
den Vorstand zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das
Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, am Lastschriftverfahren teilzunehmen.
Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von
dem/den gesetzlichen Vertreter (n) zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen
Vereinsmitglieder verpflichten sich mit dem Aufnahmegesuch für die Beitragsschulden ihrer
Kinder aufzukommen.
3.
Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch
Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Gegen den ablehnenden
Beschluss des Vorstands, der der/dem AntragstellerIn schriftlich mitgeteilt werden muss,
kann die/der AntragstellerIn Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats
ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die
Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
4.
Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung
ernannt. Der Vorstand kann eine Ehrungsordnung aufstellen.
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
1.
Die Mitgliedschaft endet:
a) mit dem Tod des Mitglieds;
b) durch Austritt des Mitglieds;
c) durch Ausschluss aus dem Verein;
d) durch Auflösung des Vereins;
e) durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Personen.

2.
Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Vorstand. Der Austritt kann zum Ende eines Kalenderhalbjahres (30.06. und 31.12.) unter
Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende eines Kalenderhalbjahres
erklärt werden.
3.
a) Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise gegen
die Interessen des Vereins verstoßen hat oder grobe Verstöße gegen die Satzung und
Ordnungen schuldhaft begeht. Weiterhin ist ein Ausschluss möglich, wenn das Mitglied nach
erfolgloser schriftlicher Mahnung den Mitgliedsbeitrag nicht gezahlt hat.
b) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Vor der Beschlussfassung
ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich
persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche
Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen.
c) Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels
eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen.
d) Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der
Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von
einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt
werden. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung.
e) Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die
Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht das
nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht
der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die
Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass
die Mitgliedschaft als beendet gilt.
f) Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.
4.
Der Austritt oder Ausschluss begründet keinen Anspruch auf Vereinsvermögen. Bei
Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem
Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem
Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon
unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig
abzugelten.
§ 6 Beiträge
1.
a) Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge und kann Aufnahmegebühren festsetzen. Es können
abteilungsspezifische Beiträge, Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins
erhoben werden.

b) Der Verein erhebt für Mitglieder und Mitgliederinnen, die am Wettkampfspielbetrieb
teilnehmen, eine zusätzliche Gebühr in Höhe des Teilnehmerausweises. Diese Gebühr wird
dem Verein vom Deutschen Basketball Bund (DBB) jährlich in Rechnung gestellt. Die
Gebühr wird allen aktiven Mitgliedern und Mitgliederrinnen, die am Wettkampfbetrieb
teilnehmen, zu 100 % weiterberechnet und mit der Beitragszahlung vom jeweiligen Mitglied
eingezogen. Die Gebührenliste des DBB in der jeweils aktuellen Fassung wird Bestandteil der
Vereinssatzung.
2.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, einer Aufnahmegebühr und der Gebühren für besondere
Leistungen des Vereins, sowie die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge bestimmt der Vorstand
durch Beschluss. Über die Erhebung und Höhe von abteilungsspezifischen Beiträgen und
Umlagen entscheidet ebenfalls der Vorstand durch Beschluss. Umlagen können bis zum
Sechsfachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über
Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben.
3.
a) Die Mitgliedsbeiträge sind halbjährig zum 30.6. und 31.12. vorschüssig und grundsätzlich
durch Bankeinzugsverfahren zu entrichten. Bei einem Beginn der Mitgliedschaft zu anderen
Zeitpunkten ist der dann noch verbleibende Mitgliedsbeitrag anteilig im Voraus zu zahlen.
b) Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der
Anschrift mitzuteilen. Mitglieder, die aufgrund Ausnahmebeschluss des Vorstandes nicht am
Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch
eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
c) Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag
zum Fälligkeitstermin eingezogen.
d) Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind
dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen.
e) Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet
sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann
bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen
Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
f) Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend
gemacht. Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen.
4.
Die Beitragspflicht besteht in der Regel so lange, bis das Mitglied aus dem Verein
ausscheidet. Bei einem Austritt kommt es nicht auf den Zeitpunkt an, in dem das Mitglied
seinen Austritt erklärt, sondern auf den Zeitpunkt, in dem die Mitgliedschaft aufgrund der
Austrittserklärung satzungsgemäß endet.

5.
Der Vorstand ist berechtigt, den Mitgliedsbeitrag für ein bestimmtes Mitglied auf dessen
Antrag zu ermäßigen, zu stunden oder zu erlassen. Ferner kann er hinsichtlich des
Zahlungsverfahrens (Bankeinzug) Ausnahmen zulassen.
6. Ehrenmitglieder zahlen keine Beiträge.
§ 7 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 8 Organe des Vereins
1.
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand und
c) die Jugendversammlung.
2.
Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
3.
Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen
Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf
der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten
Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn,
Vertragsinhalte und Vertragsende ist der Vorstand gem. § 26 BGB zuständig.
Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse
und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene
Vergütung oder Honorierung auch an Dritte vergeben.
4.
Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der
Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage
Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Die arbeitsrechtliche Direktionsbefugnis hat
der/die Vorstandsvorsitzende.
5.
Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben nur dann einen Aufwendungsersatzanspruch
nach § 670 BGB für Aufwendungen, die ihnen durch eine Tätigkeit für den Verein entstanden
sind, wenn diese durch Vorstand oder Mitgliederversammlung ausdrücklich beauftragt und
ein Aufwendungsersatz ausdrücklich zugesagt wurde. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben
das Gebot der Sparsamkeit zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss im Rahmen der
steuerrechtlichen Möglichkeiten Aufwandspauschalen festsetzen.

6.
Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach
seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die
Aufwendungen mit prüffähigen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.
7.
Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, sofern aufgestellt.
§ 9 Mitgliederversammlung
1.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
2.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist von der/dem Vorsitzenden, im Verhinderungsfall
von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, einmal jährlich abzuhalten.
Die/der Vorsitzende, im Verhinderungsfall die/der stellvertretenden Vorsitzende, hat hierzu
eine Einladung in Textform (z.B. auch per Email oder Telefax), unter Angabe der
Tagesordnung mindestens 14 Tage vor der Versammlung zu verschicken.
3.
Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss eine
außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es
erfordert oder die Einberufung von einem Fünftel aller stimmberechtigten Mitglieder
schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Für die außerordentliche
Mitgliederversammlung gelten die Einladungsformalien der ordentlichen
Mitgliederversammlung.
4.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
· Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes; die Abberufung bzw. der
Widerruf der Bestellung des Vorstandes ist nur bei grober Pflichtverletzung oder
Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung möglich;
· Wahl der Kassenprüfer;
· Bestätigung der/des JugendsprechersIn als Vorstandsmitglied;
· Bestätigung der/des TrainersprechersIn als Vorstandsmitglied;
· Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes und der Kassenprüfer;
· Entlastung des Vorstandes;
· Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins;
· Beschlussfassung über Ordnung und deren Änderungen;
· Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Jahr;
· Feststellung der Jahresrechnung;
· Beschlussfassung über Beschwerden/Berufungen bei Vereinsausschlüssen oder
Vereinsstrafen;
· Beschlussfassungen über eingereichte Anträge.

5.
Die/der Vorsitzende, im Verhinderungsfall die/der stellvertretende Vorsitzende, leitet die
Versammlung und bestimmt ein Mitglied zur Führung des Sitzungsprotokolls.
Die/der VersammlungsleiterIn kann auf Vorschlag des Vorstandes von der Versammlung
gewählt werden. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den
Leiter. Der Versammlungsleiter bestimmt dann auch den Protokollführer.
6.
In der Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung müssen folgende Punkte
enthalten sein:
· Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der letzten ordentlichen
Mitgliederversammlung,
· Berichte des Vorstandes,
· Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,
· Entlastung des Vorstandes,
· Wahlen des Vorstandes,
· Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
7.
Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis zu sieben Tage vor der Mitgliederversammlung
Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Zu Beginn
der Versammlung sind die eingegangenen Anträge bekanntzugeben. Die
Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit eine Ergänzung der Tagesordnung und
die Reihenfolge der Erörterung der Anträge beschließen. Dies gilt nicht für Anträge auf
Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins.
8.
Jedem volljährigen Mitglied steht eine Stimme zu. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
9.
a) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.
b) Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden grundsätzlich mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen.
c) Hat im Falle einer Personenwahl im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der
abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche
die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.
d) Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
e) Die Entscheidung über Satzungsänderungen oder über die Auflösung Vereins sind nur dann
möglich, wenn in der Einladung zur Versammlung auf derartige Anträge hingewiesen worden
ist oder mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sind.
f) Entscheidungen über Satzungsänderungen oder Vereinsauflösung bedürfen einer Mehrheit
von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

g) Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht
mitgezählt.
h) Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf
geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung. Eine
geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/3 der erschienenen
Stimmberechtigten verlangt wird.
10.
Der Versammlungsleiter erteilt das Wort nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Fordert ein Mitglied während der Aussprache über einen Antrag den Schluss der Debatte, so
muss der Versammlungsleiter, ehe er dem folgenden Redner das Wort erteilt, darüber
abstimmen lassen.
11.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist vom
Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen und muss von der nächsten
Versammlung genehmigt werden. Das Protokoll soll folgende Feststellungen enthalten:
· Ort und Zeit der Versammlung;
· die Person der/des VersammlungsleitersIn und der/des ProtokollführersIn;
· die Anzahl der erschienen Mitglieder;
· die Tagesordnung;
· die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung;
· den genauen Wortlaut von Satzungsänderungen.
12.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste
zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die
Mitgliederversammlung.
§ 10 Vorstand
1.
Der Vorstand besteht aus:
· der/dem Vorsitzenden;
· der/dem stellvertretenden Vorsitzenden;
· der/dem SchatzmeisterIn;
· der/dem FachwartIn Sport- und Spielbetrieb;
· der/dem FachwartIn Finanzwesen / Marketing;
· der/dem FachwartIn Medien- und Öffentlichkeitsarbeit;
· der/dem TrainersprecherIn;
· der/dem JugendsprecherIn.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB gemeinsam durch
mindestens zwei der drei nachfolgend genannten Vorstandsmitglieder vertreten:

· die/den Vorsitzende/n;
· die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n;
· die/der SchatzmeisterIn.
Im Innenverhältnis übt die/der stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur bei
Verhinderung der/des Vorsitzenden aus.
Ungeachtet dessen ist der/die Vorstandsvorsitzende oder der/die Schatzmeister/in – und in
deren Verhinderungsfall der stellvertretende Vorstandsvorsitzende – berechtigt,
Bankgeschäfte für den Verein einschließlich Online Banking durchzuführen.
2.
a) Der Vorstand wird mit Ausnahme der/des JugendsprechersIn und der/des
TrainersprechersIn durch die Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt. Eine Wiederwahl
ist möglich. Die Wahl erfolgt einzeln. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer
Person ist grundsätzlich zulässig. Die Vorstandsämter der/des Vorsitzenden; der/des
stellvertretenden Vorsitzenden und der/des SchatzmeisterIn müssen jedoch von
unterschiedlichen Personen besetzt sein.Die/den JugendsprecherIn wählt die
Jugendversammlung. Die/den TrainersprecherIn wählt die Trainerversammlung. Beide
Wahlen bedürfen der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
b) Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand
gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des
Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
3.
Die/der Vorsitzende, im Verhinderungsfall die/der stellvertretende Vorsitzende, beruft und
leitet die Sitzung des Vorstandes. Sie/er ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es
das Vereinsinteresse erfordert oder wenn dies von der Mehrheit der Mitglieder des Vorstandes
verlangt wird. Vorstandssitzungen sind mindestens viermal jährlich abzuhalten. Die/der
Vorsitzende bestimmt eine/n ProtokollführerIn, der über den Inhalt der Sitzung eine
Niederschrift zu fertigen hat.
4.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend
sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
5.
Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Vorstand im Laufe eines Jahres aus, ist der Vorstand
berechtigt, ein neues Mitglieder kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung mit
einer Mehrheit von zwei Drittel zu wählen.
6.
a) Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören neben der Geschäftsführung und der Verwaltung
des Vereinsvermögens
· die Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung;

· die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
· die Aufnahme neuer Mitglieder;
· die Entscheidung über den Vereinsausschluss;
· bei Auflösung des Vereins dessen Liquidation.
Er ist überdies für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem
anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf,
aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu
bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und Geschäftsführung zu übertragen.
b) Der Vorstand ist ermächtigt durch Beschluss folgende Ordnungen zu erlassen:
· Beitragsordnung
· Finanzordnung
· Geschäftsordnung
Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.
7.
Die/der SchatzmeisterIn verwaltet die Kasse und hat der ordentlichen Mitgliederversammlung
einen Rechenschaftsbericht vorzulegen. Sie/er nimmt alle Zahlungen für den Verein entgegen
und erledigt die laufenden Ausgaben selbständig. Sonstige Ausgaben bedürfen der vorherigen
Zustimmung des Vorstandes. Der Vorstand kann den Inhalt und den Umfang der „Laufenden
Ausgaben“ und der „Sonstigen Ausgaben“ festlegen.
8.
Der Vorstand ist berechtigt, Arbeitskreise einzurichten. Die Arbeitskreise stehen dem
Vorstand beratend, helfend und ausführend zur Seite. Der Vorstand entscheidet über die
Aufgaben, Tätigkeiten, Zusammensetzungen und Leitungen der einzelnen Arbeitskreise. Er
kann auch Personen in Arbeitskreise berufen, die nicht dem Verein angehören.
9.
Der Vorstand kann die Gründung von Abteilungen beschließen.
§ 11 Jugend des Vereins
1.
Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 18.
Lebensjahres und ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Die Jugend führt
und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins selbständig und
entscheidet über die ihr durch den Haushalt des Vereins zufließenden Mittel.
2.
Organe der Vereinsjugend sind:
a) der/die JugendsprecherIn und
b) die Jugendversammlung

Der Jugendsprecher/In ist – nach Bestätigung – Mitglied des Vorstandes. Er muss mindestens
16. Jahre alt sein.
3.
Alles Nähere regelt die Jugendordnung die von der Jugendversammlung des Vereins
beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen.
Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung. Sie ist nicht Satzungsbestandteil.
§ 12 Trainerversammlung
Die TrainerInnen der einzelnen Mannschaften bilden die Trainerversammlung. Die
Trainerversammlung wählt aus ihrer Mitte eine/n TrainersprecherIn. Dieser/e ist – nach
Bestätigung – Mitglied des Vorstandes
§ 13 Kassenprüfung
1.
Die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins wird regelmäßig durch zwei von
der Mitgliederversammlung gewählte KassenprüferInnen geprüft. Diese erstatten der
Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.
2.
Die Amtszeit der Kassenprüfer und des Ersatzkassenprüfers entspricht der des Vorstands. Die
Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig.
§ 14 Ordnungsgewalt des Vereins
1.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung, sowie der Vereinsordnungen
zu beachten, einzuhalten und insbesondere den Anweisungen und Entscheidungen der
Vereinsorgane, Mitarbeiter und Übungsleiter Folge zu leisten.
2.
Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach § 5.3 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen
kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
a. Ordnungsstrafe bis 500,00 Euro
b. Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb.
3.
Das Verfahren wird vom Vorstand eingeleitet.
4.
Das betroffene Mitglied wird aufgefordert innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem
Antrag Stellung zu nehmen.
5.
Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. Es findet § 8.3 d)-f) Anwendung.

§ 15 Haftung des Vereins
1.
Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem
Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und
grobe Fahrlässigkeit.
2.
Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig
verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von
Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit
solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.
§ 16 Datenschutz im Verein
1.
Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben
des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und
sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
2.
Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
a. Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;
b. Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;
c. Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern
weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;
d. Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig
war.
3.
Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es
untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen
Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich
zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben
genannten Personen aus dem Verein hinaus
§ 17 Auflösung des Vereins
1.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen
Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit
von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
2.
Bei der Auflösung des Vereins sind – falls die Mitgliederversammlung nichts anderes
beschließt – der 1. und 2. Vorsitzende als die gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren
des Vereins bestellt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich.
Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften
des BGB über die Liquidation.

3.
a) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
fällt das Vermögen an den Westdeutschen Basketball-Verband e. V. mit der Maßgabe der
ausschließlichen gemeinnützigen Verwendung zur Förderung des Basketballsports.
b) Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach
Vereinsauflösung an den neu entstehenden Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der
es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§ 18 Gültigkeit dieser Satzung
1.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am ____________ beschlossen.
2.
Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
3.
Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.
Ort und Datum:_____________________________________
-ENDE DER SATZUNG –

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