Obwohl die Tabellensituation vor dem Spiel klar war und für Citybasket nur ein Sieg

zählte, konnte das Spiel erst in der Verlängerung entschieden werden. Auf beiden Seiten

gab es großartige individuelle Performances.

Das Spiel startete knapp und keine Mannschaft konnte eine große Führung erzielen.

Citybasket schaffte zwar in der 1. Halbzeit 40 Punkte, allerdings wurde außen viel

daneben geworfen, was das Spiel erschwerte. Wie immer in der Saison wurde aber

schön beim Rebound gehustlet, sodass man viele zweite Chancen erarbeiten konnte. So

war es zur Halbzeit ein knappes Spiel. Auch das dritte Viertel blieb knapp und man ging

mit 57-57 in das letzte Viertel.

Citybasket startete dort gut und ging mit 67-55 in Führung und man wähnte sich schon

in Siegeslaune. Da hatte man die Rechnung aber ohne Ibbenbüren gemacht, die mit

einem 13-0 Run zurückkamen und das Spiel wieder ausglichen. Bei Citybasket ging

nicht mehr viel, aber Leonard Krön übernahm nun das Ruder. Erst mit einem schönen

offensiven Rebound, und dann mit einem schönen Drive. Beim Stand von 73-71 für

Ibbenbüren verteidigte man 20 Sekunden gut, bevor Ibbenbüren einen eiskalten Dreier

aus der Ecke zum 76-71 traf. Das Momentum schien vorbei und das Spiel verloren.

Doch nach einer Auszeit drehte man das Spiel innerhalb von 17 Sekunden. Leonard Krön

traf einen wilden Dreier mit Brett. Ibbenbüren vergab an der Freiwurflinie beide

Chancen, und mit einem Coast-to-Coast Drive zog Krön zum Korb und punktete für die

Overtime.

Jetzt übernahm Recklinghausen die Kontrolle. Leonard Krön und Timur Lawrens

brachten ihre Farben in Führung und das Spiel konnte gewonnen werden.

Insgesamt ein spektakulärer Sieg, der Moral bewies, bei dem allerdings basketballerisch

noch einiges zu verbessern ist. Auch müssen die Jungs von Citybasket daran arbeiten

den besten Spieler der Gegner rauszunehmen. Noah Siedlaczek von Ibbenbüren konnte

40 Punkte gegen Recklinghausen erzielen, allerdings konnten auch die Jungs von

Citybasket auf 33 Punkte von Krön und 26 Punkte von Timur Lawrens bauen.

Es spielten: Chen, Graffmann, Hahmeier 18/1, Häßlich 4, Krön 33/2, Lawrens 26/1,

Leiers, Michalak 8, Smit 2, Weßinghage 5/1