Das dritte Viertel war der Knackpunkt: Aufgrund einer miserablen Offensivausbeute nach der Pause kamen Lisa Marquardt (Foto) und die Regionalliga-Damen von Citybasket für eine Überraschung beim Tabellenführer NB Oberhausen nicht in Frage. Sie unterlagen mit 48:66 (13:15, 16:18, 5:15, 14:18).

Unmittelbar vor dem Match beim Spitzenreiter hatte sich Coach Tobias Beck noch über eine weitere Verstärkung freuen können:  Irma Munoz wechselte aus dem Zweitliga-Kader der Metropol Ladies ins Citybasket-Regionalligateam, da sie dort als US-Bürgerin nach der Verpflichtung der neuen Amerikanerin Jayle Coplin nicht mehr zum Einsatz kommen kann.

„Leider konnten wir in der neuen Konstellation noch nicht so richtig komplett trainieren „, räumt Beck ein. „Die Trainingswoche verlief daher nicht so schön, was in Oberhausen sicher auch ein Faktor war.“ Der andere Faktor war die wechselnde Verteidigung der New Baskets, mit der sich die Recklinghäuserinnen von Anfang an schwertaten und nie so richtig ihren Rhythmus fanden. Allerdings sah es in den ersten beiden Vierteln noch recht gut aus, da man auf Tuchfühlung blieb und zur Pause lediglich mit 29:33 im Hintertreffen lag. Machbar!

Dann kam allerdings das dritte Viertel, wo im Angriffsspiel gar nichts mehr gehen wollte: „Wir haben hier nur wenige Würfe überhaupt genommen, und diese dann mit einer schwachen Trefferquote“, lässt der Trainer das Geschehen in der Halle Ost noch einmal Revue passieren. Erschwerend kam hinzu, dass seine Damen nach Fehlwürfen und Oberhausener Defensiv-Rebounds nicht schnell genug umschalteten und sich daher zu allem Überfluss noch leichte Fastbreak-Punkte einfingen.

Im letzten Durchgang stabilisierte sich Citybasket wieder etwas, konnte aber den Punktabstand nicht signifikant verkürzen, auch weil ein wenig die Aggressivität in der Verteidigung fehlte. „Wir haben insgesamt acht Fouls“, so Beck, „das zeugt nicht von der erforderlichen Defense-Intensität.“  So nutzte der Coach die verbleibende Spielzeit zu weiteren Rotationen, während die Gastgeberinnen ihre Tabellenführung verteidigten. Im anstehenden Heimspiel gegen die Zweitvertretung der Astroladies Bochum hofft Citybasket, mit dem neuen Kader dann schon deutlich besser im Rhythmus zu sein.

Citybasket: Schlegel 6/1, Munoz 6, Keune 12/1, Batur, Köller 7, Louisa Kaprolat, Fedina 3, Schneeweis, Reinike 3/1, Butzert,  Marquardt 5, Schiermeyer 5/1, Makon Makon 1

 

Regionalliga-Ergebnisse

Regionalliga-Tabelle

 

Nächstes Spiel: Citybasket – Astroladies Bochum II (Samstag, 16:30 Uhr, Vestische Arena)